Video: Sprich wie ein Muttersprachler: 7 kurze deutsche Ausdrücke (2 Wörter) | Umgangssprache

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Transkript

Na und? Von Wegen. Mach doch!

Die deutsche Sprache ist einfach fantastisch! Oft braucht man nur zwei Wörter, um das zu sagen, was man sagen möchte.

Wenn du wie ein deutscher Muttersprachler klingen möchtest, dann ist dieses Video für dich – denn ich werde dir heute sieben kurze umgangssprachliche Ausdrücke beibringen.

Ich bin Marco von AuthenticGermanLearning.com und ich wünsche dir viel Spaß!

Lass uns loslegen! Der erste Ausdruck ist: Mensch. „Mensch“ heißt eigentlich … Ja, Mensch! Ich bin ein Mensch, du bist ein Mensch, wir sind alle Menschen.

Aber man benutzt das Wort „Mensch“ auch in einem anderen Zusammenhang.

Wenn jetzt ein Freund etwas gemacht, was ich nicht so toll finde oder was der Freund öfters macht und ich mag das eigentlich nicht so sehr oder dieser Freund ist tollpatschig, dann sage ich so etwas wie: „Mensch, Tim!“ Ich sage „Mensch“ und dann seinen Vornamen. „Mensch, Tim!“ „Mensch, Robert!“ „Mensch, Marco!“

Wenn man die Geduld verliert, dann sagt man: „Mensch, Marco. Musst du das jetzt wieder machen? Mensch, Marco! Kannst du nicht aufpassen?“

Das ist der erste Ausdruck.

Der zweite Ausdruck ist: Macht nichts!

Also wenn jemand etwas Tollpatschiges macht und ich verliere nicht die Geduld, wenn jemand etwas Tollpatschiges macht und es ist nicht so schlimm in meinen Augen oder jemand hat einen Fehler gemacht und entschuldigt sich bei mir, dann sage ich: „Macht nichts! Kein Problem. Macht nichts.“

Wenn derjenige sich entschuldigt, dann kann ich zum Beispiel auch sagen: „Schon gut!“

Immer, wenn ein Thema für mich erledigt ist, immer wenn jemand über etwas sprechen will, was ihm vielleicht Leid tut oder er will sich bei mir entschuldigen, dann sage ich: „Schon gut. Schon gut, es ist kein Problem. Schon gut. Macht nichts.“

Wenn jemand mich etwas fragt – mich vielleicht fragt: „Marco, können wir vielleicht das und das machen?“ Wenn jemand mich vielleicht fragt, „Haben wir heute Abend vielleicht noch Zeit, ins Kino zu gehen?“, dann kann ich sagen: „Mal schauen.“ Ich kann sagen: „Mal sehen.“

Wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich Zeit habe oder wenn ich mir nicht sicher bin, ob etwas klappt, dann sage ich: „Mal sehen. Ich weiß es nicht. Mal sehen.“

Wenn jemand mir etwas erzählt: Jemand erzählt mir, dass er etwas gemacht hat und ich glaube ihm das nicht, dann kann ich sagen: „Von wegen!“

Ich sage „von wegen“, wenn ich jemandem etwas nicht glaube. Ich glaube ihm das nicht oder ich denke, das Gegenteil ist der Fall, dann sage ich: „Von wegen! Genau das Gegenteil ist der Fall! Von wegen.“

Wenn mir etwas total egal ist: Jemand erzählt mir etwas und es ist mir total egal, dann sage ich: „Na und?“

Dann ist es mir vollkommen egal. „Na und, ist mir doch egal! Na und?“

Wenn jemand sagt, dass er etwas machen möchte: Wenn zum Beispiel zwei Kinder im Kindergarten sind und der eine hat etwas gemacht, was verboten ist und der andere meint: „Das sage ich aber dem Erzieher! Ich werde petzen!“ (Das ist auch noch so ein Ausdruck!) „Ich werde petzen! Ich werde dem Erzieher verraten, was du gemacht hast.“

Dann kann das andere Kind sagen: „Mach doch!“

Man sagt „mach doch“, um jemanden sozusagen herauszufordern, etwas zu tun und gleichzeitig auch auszudrücken, dass es einem egal ist. „Mach doch!“

Wenn jetzt jemand zu mir sagt, „Ja, ich werde das und das machen.“ und mir ist es mehr oder weniger egal, dann sage ich: „Mach doch. Mach das doch. Mir doch egal.“

Aber ich kann es auch sagen, wenn es mir nicht so egal ist. Also generell: Wenn jemand zu mir sagt, „Ich möchte das und das machen“, dann sage ich: „Mach doch.“

Ich kann auch jemanden ermuntern damit: „Mach das doch!“

Ja, das sind die sieben kurzen umgangssprachlichen Ausdrücke und damit klingst du gleich viel mehr wie ein deutscher Muttersprachler. Ich wiederhole nochmal:

„Mensch, Marco!“ „Mensch, Tim!“ „Mensch, Robert!“

Dann: „Macht nichts! Schon gut. Macht nichts.“

Nummer drei: „Schon gut. Es ist okay. Schon gut.“

Nummer vier: „Mal sehen. Ich weiß es noch nicht. Mal sehen.“

Nummer fünf: „Von wegen! Das ist doch gar nicht so! Von wegen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Von wegen.“

Nummer sechs: „Na und? Interessiert mich doch nicht! Das ist mir völlig egal. Na und? Wen interessiert es?“

Und zum Schluss Nummer sieben: „Macht doch. Also von mir aus kannst du das machen. Ich habe nichts dagegen, das ist mir auch nicht so wichtig. Mach doch. Mach das doch!“

Das waren die sieben kurzen Ausdrücke. Ich hoffe, du hast etwas gelernt und wir sehen uns morgen. Tschüss! Vielen Dank fürs Zuschauen!

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